Aktuell

Preis 2015
Die vielen Situationen auf der Welt, wo die Menschenrechte systematisch verletzt werden, prüfen wir gegenwärtig dahingehend, wo die Stiftung für Freiheit und Menschenrechte mit einem nächsten Preis einen möglichst sinnvollen Beitrag leisten kann.
Preiskomitee und Stiftungsrat sind im Moment daran, zwei der vorgeschlagenen Ideen für die nächste Preisverleihung sorgfältig zu vertiefen und insbesondere auf verdiente mögliche PreisträgerInnen zu sondieren.
Der definitive Entscheid dürfte noch vor der Sommerpause fallen.
Die Preisverleihung 2015 findet am Mittwoch, 4. November 2015, 18.30 Uhr im Rathaus der Stadt Bern statt.

Preis 2013
Leyla Kanyare und Tilla JacometDie Preisverleihung vom 5. November im Rathaus der Stadt Bern war ein grosser Erfolg. Nach einer kurzen Ehrung der verstorbenen Gründerin und Präsidentin der Stiftung, Frau Lotti Jacobi-Hertig, konnte der Doppelpreis 2013 vor vollem Haus vergeben werden. Nebst dem Schweizer Publikum waren eine grosse Zahl festlich gekleideter Somalierinnen und Somalier aus der ganzen Schweiz angereist.
Der Doppelpreis 2013 symbolisiert den Zusammenhang zwischen Menschenrechtsfragen im Ausland und in der Schweiz und ermöglichte es, gleich zwei verdiente Frauen ehren zu können: Leyla Kanyare aus Somalia (seit 1991 in der Schweiz), Gründerin des Somalischen Integrationsvereins der Ostschweiz, Übersetzerin und engagierte Kulturvermittlerin und Tilla Jacomet, Juristin und Leiterin der Heks-Rechtsberatungsstellen für Asylsuchende St.Gallen-Appenzell und Thurgau.
Die frühere National- und Europarätin und Mitglied des Preiskomitees der Stiftung, Ruth-Gaby Vermot-Mangold, würdigte die Verdienste der Preisträgerinnen und überreichte Preisurkunden und Blumen. Die so Geehrten verdankten den Preis als eine wichtige Anerkennung und betonten, dass sie die Auszeichnung als exemplarisch für eine grosse Zahl von menschenrechtlich engagierten MitarbeiterInnen und AktivistInnen in der Schweiz entgegennehmen.
Die Festrede hielt der Gewinner des Schweizer Buchpreises 2011, Herr Catalin Dorian Florescu.

Weitere Informationen:



Strategie

Nachdem unsere Gründerin und Präsidentin, Frau Lotti Jacobi-Hertig verstorben ist, hat sich dem Stiftungsrat die Frage nach dem ‚Wie weiter mit unserer Stiftung?‘ gestellt. Es standen zwei sehr grundsätzliche Varianten zur Debatte.

Entweder: das noch bestehende Vermögen der Stiftung für weitere Preisverleihungen über die kommenden rund 10 Jahre sorgsam verwenden und aufbrauchen und dann die Stiftung auflösen (Modell Auslaufen).

Oder: einen Teil des Stiftungsvermögens in eine kleine Geschäftsstelle mit starker Kommunikations- und Sammeltätigkeit investieren und so nach einiger Zeit mit jährlich mehr Einnahmen als Ausgaben die langfristige Zukunft der Stiftung sichern (Modell Nachhaltigkeit).

Nach reiflicher Überlegung hat sich der Stiftungsrat einstimmig für das Modell Nachhaltigkeit entschieden, in der Überzeugung, dass wir auf diese Weise letztlich mehr im Sinne des Stiftungszwecks bewirken können.
Es ist beabsichtigt, die erforderlichen Umsetzungsschritte so in die Wege zu leiten, um dann ab 2016 nach dem neuen Modell arbeiten können.


Stiftungsrat und Preiskomitee